Laura di Fabio, Storie di gesuiti nell'Italia occupata (1943–1945). Con estratti dai diari di residenza della Compagnia di Gesù
Die Geschichte der Gesellschaft Jesu während der deutschen Militärbesetzung Mittel- und Norditaliens (1943–1945) offenbart wesentliche Aspekte des politischen, sozialen und kulturellen Lebens des Landes. Die Jesuitenresidenzen und -kollegien erfüllten Bildungs-, Seelsorge- und karikative Aufgaben vor Ort, wodurch sie eine besondere Beziehung zur Bevölkerung aufbauen konnten und als privilegierte Beobachter Einblick in diese entscheidenden Jahre erhielten. Erst die Öffnung der kirchlichen Archive und der Zugang zu den während des Pontifikats von Pius XII. verfassten Dokumenten ermöglichten es, die bisher unerschlossenen Haustagebücher in den Mittelpunkt dieser Publikation zu stellen. Dabei handelt es sich um die täglich von den Jesuiten verfassten Aufzeichnungen, in denen Ereignisse innerhalb und außerhalb der religiösen Gemeinschaften geschildert werden: militärische Maßnahmen und Widerstand, Veränderungen der Machtverhältnisse sowie spirituelle und materielle Initiativen des Jesuitenordens zum Schutz der Bevölkerung. Daraus ergibt sich eine nicht nur wertvolle, sondern auch vollkommen neue Perspektive.
Ricerche dell'Istituto Storico Germanico di Roma
21: Laura di Fabio, Storie di gesuiti nell'Italia occupata (1943–1945). Con estratti dai diari di residenza della Compagnia di Gesù, Roma: Viella 2026 (300 S.), ISBN 979-12-5701-121-5.

