CfP: Digital Approaches to Restorations and Philology. New Challenges in Music, Dance and Theatre

Deadline: 28. Februar 2026

In den letzten Jahren wurden in zunehmendem Maße digitale Technologien zur Untersuchung von literarischen, musikalischen und visuellen Quellen zu Theaterwerken (Melodramen, Ballette) eingesetzt, um kritische Ausgaben zu erstellen oder Aufführungsorte und/oder -praktiken virtuell zu rekonstruieren.

Der Workshop zielt darauf ab, die methodologischen und praktischen Herausforderungen zu untersuchen, mit denen Wissenschaftler und Fachleute bei derartigen Vorhaben konfrontiert sind. Darüber hinaus soll er Gelegenheit bieten, über den hybriden Charakter solcher Arbeiten, die möglicherweise an ihrer Realisierung beteiligten Experten, deren Zielgruppen sowie deren Relevanz im wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Bereich nachzudenken.

Workshop am Deutschen Historischen Institut in Rom
11.–12. Mai 2026


Bitte reichen Sie Ihre Themenvorschläge als Abstracts (max. 300 Wörter) zusammen mit einer Kurzbiografie (max. 150 Wörter) bis zum 28. Februar 2026 über das Bewerbungsportal des DHI ein.

 

 

CfP: Comparative Perspectives on Genetic Criticism in Music

Deadline: 18. Februar 2026

Die 2025 gegründete IMS Study Group "Comparative Perspectives on Genetic Criticism" lädt zu ihrer ersten internationalen Tagung ans DHI Rom ein. Mit der Konferenz zielt sie einerseits auf eine Standortbestimmung der Fragestellungen, Methoden und Terminologien in textgenetischen Studien zu musikalischen Schaffensprozessen und andererseits auf die Identifikation komparatistischer Potenziale, d.h. Komponisten-übergreifender methodischer Ansätze.

In den letzten Jahrzehnten hat die Forschung zu den kreativen Prozessen in der Musik einen spürbaren Aufschwung erlebt, der allerdings von einer kaum noch zu überblickenden Ausweitung des Vokabulars begleitet wurde. Dieses "genetisch-kritische Babel" (Grésillon, 1994) erschwert zunehmend den Dialog zwischen Projekten und Forschungsgruppen. Die Konferenz fordert daher bewusst dazu auf, Ideen und Erfahrungen für eine komparatistische Skizzenforschung zu teilen und den Austausch zu fördern, möglicherweise auch mit Blick auf digitale Datenmodelle und editorische Werkzeuge. Welche Ähnlichkeiten oder Bezugnahmen in unterschiedlichen Forschungstraditionen lassen sich bereits jetzt beobachten? Welche Methoden können zwischen Projekten diskutiert und womöglich wechselseitig übernommen werden? Welche epistemischen Potenziale stecken in einem komparatistischen Zugriff?
 
Internationale Tagung: 16.–18. November 2026 am Deutschen Historischen Institut in Rom 
Sprachen: Deutsch, Italienisch, Englisch, Französisch

Die Ausschreibungsunterlagen finden Sie hier.

Wir bitten um die Einsendung von Abstracts (max. 300 Wörter) in einer der Konferenzsprachen zusammen mit einer kurzen biografischen Notiz (max. 100 Wörter) bis zum 18. Februar 2026 an elisa[dot]novara[at]dhi-roma[dot]it.